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Rechtsanwalt für Abmahnung Arbeitsrecht München

 

Eine Abmahnung wird ausgesprochen, wenn der Arbeitnehmer gegen Pflichten aus dem Arbeitsvertrag schuldhaft verstößt. Sie stellt das „kleinere Übel“ zur Kündigung dar und hat der verhaltensbedingten Kündigung daher in den meisten Fällen vorauszugehen.

Die Abmahnung dient zur

•    Information des Arbeitnehmers, dass ein Pflichtenverstoß begangen worden ist, der durch den Arbeitgeber nicht geduldet wird;
•    Dokumentation des Pflichtenverstoßes;
•    Warnung des Arbeitnehmers und zur Androhung etwaiger Konsequenzen, schlimmstenfalls der Kündigung.

Die Abmahnung hat damit wichtige Funktionen für beide Parteien. Damit sie wirksam ist, muss sie inhaltlich und formal bestimmten Anforderungen genügen. Benennt sie den konkreten Verstoß beispielsweise nicht oder enthält sie keine Rüge der Pflichtverletzung, gilt sie u. U. zum Nachteil des Arbeitgebers als nicht ausgesprochen.

Haben Sie eine Abmahnung erhalten, ist es ratsam, diese anwaltlich überprüfen zu lassen. Liegt tatsächlich kein Pflichtverstoß vor oder mangelt es an Wirksamkeitsvoraussetzungen, kann die Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte verlangt werden. Hilfsweise kann eine Gegendarstellung eingereicht werden, die im Falle eines späteren, erneuten Verstoßes eine Kündigung verhindern kann.

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